Overwatch 2 Ranking freischalten

Overwatch 2: Wie Du Ranked freischaltest und im Crossplay spielst

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Der Ranked-Modus ist in Overwatch 2 neben Casual-Modi wie der Schnellsuche der wohl meistgespielte Modus überhaupt. Immerhin geht es den meisten Spielern darum, der ganzen Community ihr Geschick, Können und ihre Skills zu beweisen. Warum der Ranked-Modus überhaupt gesperrt ist, wie Du ihn in Overwatch 2 freischaltest und ob Du ihn auch via Crossplay spielen kannst, verraten wir Dir jetzt.

Das Wichtigste in Kürze – Ranked freischalten in Overwatch 2 und spielen

  • Ab wann kann ich Ranked spielen? Spieler mit einem Level von 25 im ersten Teil zu Overwatch haben direkten Zugang zum Ranked-Modus. Als Neuling in Overwatch 2 musst Du die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
    • Beende das Tutorial.
    • Schließe das Training ab.
    • Gewinne 50 Spiele in der Schnellsuche.
  • Ränge: Es gibt die Ränge Bronze, Silber, Gold, Platin, Diamant, Master, Grandmaster und Top 500.
  • Divisionen: Alle Ränge bis auf die Top 500 sind in fünf Divisionen unterteilt – also Gold 1, Gold 2, und so weiter.
  • Rang aufsteigen/absteigen: Das Ranking-System in Overwatch 2 bewertet Deine Performance nach 5 Siegen beziehungsweise 15 Niederlagen und aktualisiert eventuell Deinen Rang. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du auch zwangsweise auf- beziehungsweise absteigst.
  • Rangspezifische Belohnungen: In jeder Season kannst Du Dir individuelle Rangbelohnungen erspielen.
  • Goldene Waffe freischalten: Verdiene 3.000 CO (Competitive Points).
  • Ranked mit Gruppe: Je nach Rang kannst Du mit Freunden eines anderen Rangs spielen:
    • Bronze – Diamant: Die Ränge aller Gruppenmitglieder dürfen maximal zwei auseinanderliegen.
    • Master: Spieler im Master-Rang können ausschließlich mit einem anderen Master, Diamant und Grandmaster spielen.
    • Grandmaster: Gruppenmitglieder, die drei Divisionen voneinander getrennt sind, dürfen mitspielen.
    • Top 500: Spielen ausschließlich unter sich und in derselben Region.
  • Ranked via Crossplay: Xbox, PlayStation und Nintendo Switch spielen via Crossplay im Ranked. PC-Spieler bleiben unter sich.

Overwatch 2: Ranked freischalten – so geht’s!

Wenn Du Dich das erste Mal in Overwatch 2 einloggst, ist der Ranked-Modus neben einigen anderen Spielmodi vorerst ausgegraut. Das liegt daran, dass Blizzard Entertainment für faire Teamkonstellationen sorgen möchte. Eine Gruppe aus unerfahrenen Spielern, die nicht einmal das Prequel angefasst haben, sollen nicht mit einem Trupp aus langjährigen Overwatch-Veteranen gematched werden. Das wäre für beide Seiten keine gute Erfahrung.

Daher hat sich das Entwicklerteam dazu entschlossen, Voraussetzungen für den Ranked-Modus festzulegen. Demnach musst Du erst das Tutorial beenden, das Training abschließen und mindestens 50 Spiele in der Schnellsuche gewinnen. Sobald Du alle Bedingungen erfüllst, schaltet Ranked sich von selbst frei.

Übrigens: Besitzt Du im ersten Teil von Overwatch mindestens ein Level von 25, dann hast Du direkten Zugang zum Ranked-Modus in Overwatch 2.

Das Ranked-System erklärt: Ränge anstelle von SN-Punkten

In Overwatch 2 gibt es anstelle der sichtbaren SN-Punkte Ränge in fünf sogenannten Divisionen. Sie reichen wie aus dem ersten Teil gewohnt von Bronze bis Grandmaster. Bei den fünf Divisionen sind die Fünfer-Ränge am niedrigsten und Einser-Ränge am höchsten. Auf Silber 2 hast Du beispielsweise einen höheren Rang als auch Silber 4. Die SN-Punkte existieren weiterhin, können aber vom Spieler nicht mehr eingesehen werden.

Alle Ränge im Ranked von Overwatch 2
Alle Ränge in Overwatch 2 im Überblick: Das sind die neuen Icons

Um einen Rang aufzusteigen, musst Du durchgehend eine gute Performance erzielen. Das Ranking wird nicht wie im Vorgänger nach jedem Spiel angepasst, sondern erst nach fünf Siegen oder 15 Niederlagen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sich Dein Ranking überhaupt verändern muss. Selbst dann nicht, wenn Du fünf Siege und keine Niederlagen erzielst. Erst nach dieser gegebenen Anzahl an Spielen siehst Du eine Veränderung Deines Ranges – wenn überhaupt. Dasselbe gilt für die Einstufungsspiele.

Ein guter Indikator für Deinen eigenen Fortschritt ist ein kleiner unscheinbarer Satz, der Dir beim Update für Ranglistenmatches angezeigt wird. Direkt über dem Weiter-Button steht etwas wie „Du hast einen höheren Rang als 89% der Spieler in dieser Division.“ – die Zahl deutet in diesem Fall an, dass Du nah an einem Aufstieg bist.

Ein Update für Ranglistenmatches informiert Dich über eventuelle Ranking-Anpassungen.

Im Spiel wird die Funktionsweise des Ranking-Systems an keiner Stelle korrekt erklärt. Diese Undurchsichtigkeit führt dazu, dass sich seit Release zahlreiche Spieler wundern, weshalb sie nach fünf gewonnen gewerteten Spielen keine Rangveränderungen erhalten.

Die Top 500 sind die einzigen Spieler, die keine Divisionen besitzen. Bei ihnen hat sich auch ansonsten nicht viel verändert. Sie müssen in jeder neuen Season immer noch 25 Matches fester Rollenwahl und 50 Spiele mit offener Rollenwahl abschließen. Die Top 500 werden immer zwei Wochen nach einer neu gestarteten Season veröffentlicht.

Alle Ränge in Overwatch 2 – eine Übersicht

Im Folgenden findest Du eine Übersicht über alle Ränge und Divisionen, die es derzeit in Overwatch 2 gibt.

  • Bronze 1 bis 5
  • Silber 1 bis 5
  • Gold 1 bis 5
  • Platin 1 bis 5
  • Diamant 1 bis 5
  • Meister 1 bis 5
  • Großmeister 1 bis 5
  • Top500

Abwesenheiten und rangspezifische Belohnungen

Bist Du außerdem eine längere Zeit abwesend, stuft Dich das System erst einmal herab. Wenn Du Dich in den Ranked-Matches gut schlägst und Dein altes Potenzial zeigst, landest Du schneller wieder auf Deinem vorherigen Rang. Damit wird sowohl die Fairness gegenüber der aktiven Community als auch des kurzzeitig abwesenden Spielers gewahrt.

Es soll darüber hinaus rangspezifische Belohnungen geben. Darunter Titel, die Du Dir nur im Ranked verdienen kannst. Über diesen Weg kannst Du anderen Spielern zeigen, auf welchen Rang Du es bereits geschafft hast. Sie sind jedoch nur während einer Season erhältlich und Du kannst sie ausschließlich während der laufenden Season tragen.

Overwatch 2: Goldene Waffen freischalten

Für jeden Sieg erhältst Du zudem 15 CP (Competitive Points). Ein Unentschieden bringt Dir 10 CP ein. Ab 3.000 CP kannst Du eine goldene Waffe für einen Overwatch-Helden freischalten – auch für Neuzugänge wie Kiriko oder Junker Queen. Mit den besten Einstellungen für Overwatch 2 gelingt es Dir leichter, Spiele im Ranked zu gewinnen und CP für eine goldene Waffe zu verdienen. Im verlinkten Ratgeber zeigen wir sie Dir.

Ranked in einer Gruppe mit Freunden spielen – worauf Du achten solltest

Es ist auf jeden Fall möglich, eine Gruppe mit Deinen Freunden zu bilden, um an Ranked-Matches teilzunehmen. Beachte dabei, dass ihr Rang maximal zwei Spielniveauränge über oder unter Deinem Rang liegen darf. Möchtest Du also als Gold-Spieler im Ranked kämpfen, dürfen Deine Freunde mindestens in Bronze und maximal in Diamant geranked sein. 

Im Master-Rang trennt sich die Spreu ein Stückchen mehr vom Weizen: Hier darfst Du lediglich Leute in Deine Gruppe einladen, die entweder Master, Diamant oder Grandmaster sind. Als Grandmaster darfst Du nur noch Gruppenmitglieder ins Team holen, die drei Divisionen über oder unter Dir sind. Und in den Top 500 spielst Du nur noch in einer Gruppe aus weiteren Top-500-Spielern Deiner Region.

Overwatch 2: Ranked via Crossplay – geht das?

Die Antwort auf die Frage lautet ja und nein. Im Endeffekt handhabt Blizzard es genauso wie im ersten Overwatch-Teil. Daher können lediglich Konsolenspieler untereinander via Crossplay im Ranked spielen – also Xbox, PlayStation und Nintendo Switch. Ausgeschlossen sind hingegen PC-Nutzer. Im Ranked bleiben sie unter sich. Der Grund ergibt sich aus der Fairness: PC-Spieler haben meist ein besseres Aiming, da eine Maus deutlich feinfühliger ist als der Stick von Controllern.

Bugs in gewerteten Spielen: Eine aktuelle Übersicht

Abstufung statt Aufstieg nach Siegesserie

Es häufen sich Berichte von Spielern im Blizzard-Forum, die über einen Abstieg ihres Rangs berichten, obwohl sie eigentlich hätten aufsteigen müssen. Die Spieler haben laut eigenen Angaben vermehrt fünf Spiele in Folge ohne Niederlage gewonnen und auch die Animation für den Rangaufstieg gesehen, sind aber stattdessen einen ganzen Rang (nicht Devision!) abgestiegen. In dem verlinkten Thread finden sich zahlreiche Posts von OW2-Spielern, die diesen Bug bereits mehrfach miterlebt haben wollen.

Aufstieg wird verspätet angezeigt

Einige Spieler berichten darüber, dass sie einen Ab- oder Aufstieg nicht sofort, sondern erst ein Spiel nach der Neubewertung ihres Ranges sehen. Bei diesem Bug verändert sich der Rang des Spielern nach der erforderlichen Anzahl an Spielen zunächst nicht, sondern erst nachträglich.

Probleme bei der Einstufung

In Overwatch 2 gab es zu Release einen Bug, der Dich in Bronze 5 befördert und aus dem Rang auch nicht mehr rauslässt – obwohl Du Spiele gewinnst und aufsteigen müsstest. Blizzard ist am 13. Oktober mit einem Hotfix an den Bug rangegangen und hat sich auch in ihren Patchnotes dazu geäußert. Steckst Du aktuell in Bronze 5 fest, obwohl Du ein viel besserer Spieler bist? Dann dürfte es nun deutlich einfacher für Dich werden, im Rang zu steigen.

Der Bug soll Spieler nicht betreffen, die bisher noch nicht im Ranked gespielt haben – eine problemlose Einstufung soll ab sofort möglich sein. Falls Dir weiterhin Fehler auffallen, solltest Du einen Thread im offiziellen Blizzard-Forum erstellen.

Blizzards Unfähigkeit, Bots und weitere Probleme im Ranked

Neben diverser Bugs und einem undurchsichtigen Ranking-System hat Overwatch 2 aber auch noch weitere Probleme, die ernstzunehmende gewertete Spiele erschweren. Blizzards allgemeine Unfähigkeit, einen gescheiten Ranked-Modus zu programmieren, haben wir schon in anderen Spielen erleben müssen. Bei Overwatch 2 zeigt sich diese Unfähigkeit erneut in einem rundum schlechten gewerteten Modus.

Gewertete Spiele: Zahlreiche Bots im Low-Elo-Bereich

Besonders im Bereich Bronze bis Gold tummeln sich Bots, die manche gewertete Spiele von vorneherein entscheiden. Sie rennen wahllos in die gegnerische Mannschaft, stehen abwesend in der Base herum oder spielen besonders schlecht. Das ist insbesondere deswegen problematisch, weil Blizzard neue Accounts typischerweise nach den Einstufungsspielen im Low-Elo-Bereich einstuft.

Auch uns ist dieses Phänomen aufgefallen. Im November 2023 haben wir bei unseren Testspielen in Silber 4 und 5 teilweise in jedem Spiel Bots vorgefunden. Dies hing aber stark von der Uhrzeit ab – am Mittag und am frühen Abend sind uns keine Bots aufgefallen. In der Nacht hingegen gab es kaum Spiele, die nicht von Bots in irgendeinem Team entschieden wurden.

Afk-Spieler, Trolle und Smurfs

Ein weiteres Phänomen, das vermehrt im Low-Elo-Bereich zu finden ist, sind Afk-Spieler und Trolle. Wer die ersten zwei Minuten im Spiel bereits abwesend ist, benachteiligt sein Team in nicht unerheblichem Ausmaß. Trolle hingegen spielen entweder absichtlich schlecht oder haben schlichtweg keine Ahnung, wie sich der jeweils gewählte Charakter überhaupt spielen lässt.

Es ist extrem ärgerlich, wenn eine Siegesserie nur deswegen unterbrochen wird, weil jemand nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit mit von der Partie ist. Solche Spieler stehen in der Community wohl auf gleicher Stufe wie Cheater, die ihre mangelnden Fähigkeiten mit unerlaubten Hilfsmitteln ausgleichen.

Smurfs findest Du durch die Bank weg in jeder Division und jedem Elo-Bereich von Overwatch 2. Dabei handelt es sich um erfahrene Spieler, die sich einen neuen Account anlegen, um dann gegen schlechtere Spieler in einem niedrigeren Elo-Bereich anzutreten. Da es praktisch keine Verifizierungsbedingungen für neue Accounts gibt, kann jede Person mit nur wenig Aufwand einen Smurf-Account anlegen.

Sobald die benötigten Spiele absolviert wurden, kann ein neuer Account an gewerteten Spielen teilnehmen und so das gesamte System unterlaufen und die Spielerfahrung völlig verwaschen. Das hat schon in anderen Blizzard-Games wie etwa Heroes of the Storm dazu geführt, dass Rankings nahezu keinen Aufschluss mehr darüber geben, ob eine Person nun besonders gut oder schlecht spielt.

Für Einsteiger ist es natürlich auch keine tolle Spielerfahrung, wenn sie von einem Master-Genji buchstäblich abgefarmt werden und dieser die Runde mit 60 Kills und keinem Tod beendet.

Das typische Blizzard-Ranked: Spieler aller Skill-Level gemischt in allen Rängen

Wenn Dir nicht gerade Smurfs die Suppe versalzen, erledigt das Overwatchs schwaches Matchmaking gerne für Dich. Bist Du im Low-Tier (Bronze oder Silber) schon einmal auf Tanks gestoßen, die ständig Druck aufbauen und immer perfekt positioniert sind? Hattest Du schon mal einen Genji im Gegnerteam, der im Alleingang erst Deine gesamte Backline und im Anschluss den kläglichen Rest ausschaltet?

Oder konntest Du in Match 1 einen einfachen Sieg einfahren, in Match 2 fühlte es sich aber so an, als würde Dein Team gegen eine unumstößliche Wand laufen? Dann hat das grauenhafte Matchmaking von OW2 zugeschlagen. In einem funktionierenden Ranked-System sollte der durchschnittliche Skill der Spieler nicht mit jedem Match derart schwanken, wie es in der aktuellen Version des Spiels (beziehungsweise jedem anderen Blizzard-Spiel mit Ranked-Mode) regelmäßig vorkommt.

Da Blizzard standardmäßig die Profile aller Spieler versteckt, lassen sich die Rankings anderer Person oftmals nicht einsehen. Wir können also nur mutmaßen, welche Ranks unsere Teammates innehaben. Zahlreiche Threads im Forum (wie etwa dieser hier) geben Hinweise darauf, dass die weiter oben erwähnte Begrenzung für Spielniveauränge innerhalb eines Matches entweder nicht funktioniert, abgeschafft wurde oder in manchen Szenarien nicht gilt – wie etwa bei einem Master-Tank, der sich als Schaden-Spieler ohne Rang anmeldet.

Die rollenspezifischen Ränge begünstigen, dass Spieler unterschiedlicher Niveaustufen miteinander in einem Spiel landen, wie dies auch im Video oben ersichtlich ist.

>> Hast Du Deine Einstufungsspiele in Overwatch 2 bereits hinter Dich gebracht? Und wie gefällt Dir das neue System im Ranked? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.

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