Eine ausgebaute Basis in Planet Crafter

Planet Crafter: Die besten Tipps im Guide

In Planet Crafter startest Du und erhältst weder ein Tutorial noch eine ausführliche Anweisung, wie Du Deine ersten Schritte im Spiel bestreiten sollst. Wir zeigen Dir deswegen in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps zu Planet Crafter, um Dir den Einstieg ins Spiel zu erleichtern.


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Baue Deine Basis auf einer Anhöhe und nicht zu weit unten

Ohne zu viel vorwegzunehmen: Terraforming verändert bekanntlich die Welt. Da dies das oberste Ziel in Planet Crafter ist, wirst Du Dir ab einem gewissen Punkt im Spiel wünschen, Deine Basis direkt auf einem Hügel gebaut zu haben. Du musst nun nicht gleich auf einen Berg auswandern, solltest aber Täler vermeiden

Wie finde ich Iridium, Osmium, Uran und Schwefel in Planet Crafter?

Osmium und Iridium sind zwei seltene Metalle, die Du erst später Spiel in der offenen Welt findest. Iridium kommt vor allem beim Bau von Heizungen zum Einsatz, mit denen Du Wärme produzierst. Osmium brauchst Du erst später, wenn Du Erzextraktoren und Schredder bauen möchtest – genau wie Schwefel. Uran ist wichtig für den Bau von Kernreaktoren. Diese stellen massig Energie für Dich und Deine Gerätschaden her.

Iridium finden – so geht’s

Am Anfang gibt es nur zwei Möglichkeiten, um an Iridium zu kommen – später gibt es weitere Möglichkeiten: 

  • Suche Kisten in der offenen Welt oder in Wrackteilen und hoffe, dass sich das Metall darin befindet. 
  • Baue Heizungen in Wrackteilen ab, indem Du einen Mikrochip – Dekonstruktion anlegst.
  • Produziere insgesamt 100 nK Wärme – dadurch schmilzt das Mineral, dass Dir die Höhleneingänge versperrt. Innerhalb dieser Höhlen liegt gelegentlich etwas Iridium auf dem Boden. Ab diesem Punkt kannst Du das Edelmetall gezielt farmen.
  • Baue eine Recyclingmaschine und wandle Iridium-Stäbe darin um. Du erhältst für jeden Stab neun Iridium. Aber Achtung: Du brauchst die Stäbe für den Bau der T3-Heizung.
  • Jage eine Magnetfeldschutzrakete in die Luft und sammle das daraufhin auf die Erde fallende Iridium vom Boden auf. Dafür benötigst Du ein Raketentriebwerk, zwei Superlegierungen und drei Silizium.
Iridium-Vorkommen in einer Höhle in Planet Crafter
Das auf dem Boden in Höhlen befindliche Iridium hat eine rote Farbe.

Osmium und Schwefel in Planet Crafter finden

Auch Osmium und Schwefel findest Du in Höhlen, sobald Du 100 nK Wärme produziert hast. Zu einem späteren Zeitpunkt kannst Du den T2 Erzextraktor dafür benutzen, große Osmium-Vorkommen abzubauen. Im Schwefel-Feld bauen die T2 Erzextraktoren Schwefel ab. Diese Felder erkennst Du am grünen Rauch, der sich über der Oberfläche befindet.

Tipps zu Planet Crafter: So kommst Du an Uran

Am Anfang von Planet Crafter gelangst Du nur an Uran, indem Du es in Truhen von Wrackteilen findest. Sobald Du die Raketenstartplattform freischaltet hast, kommt Uran über herabfallende Asteroiden auf Deinen Planeten, indem Du eine Asteroiden-Anziehungsrakete startest. Dadurch löst Du einen Asteroideneinschlag aus, der Uran auf Deinen Planeten befördert. Später kannst Du Uran auch an wenigen Stellen im Spiel mit einem T2 Erzextraktor abbauen.

Wo finde ich Aluminium?

Aluminium kommt ursprünglich nicht auf Deinem Planeten vor – es “wächst” also nirgendwo. Du kannst es gelegentlich auf der Oberfläche looten, sobald Kometen einschlagen. Wenn es so weit ist, merkst Du das ziemlich schnell. Während eines Kometeneinschlags bebt die Erde und Deine Ingame-Kamera wackelt wild.

Du kannst Aluminium auch mit einem T1-Erzreaktoren abbauen. Begib Dich dazu zu den funkelnden Felsen, die Du bei den Koordinaten 1002:24:216 findest. Orientiere Dich gerne am nachfolgenden Bild.

Das Aluminiumfeld in Planet Crafter
Die Aluminiumfarm findest Du unweit des Standard-Landeplatzes in Planet Crafter.

Gibt es eine Karte im Spiel?

Ja, es gibt eine Karte im Spiel – diese erhältst Du jedoch nicht am Anfang. Die Karte zeigt auch nicht die gesamte Spielwelt, sondern nur einen Kartenausschnitt. Sie ist außerdem stationär und Du kannst sie zwar nicht mit Dir herumtragen, sie bietet Dir aber immerhin ein Livebild der Umgebung. Gehe wie folgt vor, wenn Du die Karte bauen möchtest:

  • Erreiche einen Fortschritt von 345.00 kTi beim Terraforming, um die Raketenstartplattform freizuschalten. Baue diese an eine passende Stelle, sobald Du kannst.
  • Du benötigst den T1 GPS-Satelliten und die Bildschirm-Karte. Beides schaltest Du über die Mikrochips frei. Laufe also in verschiedene Richtungen und erkunde die Wrackteile des Raumschiffs, um die Mikrochips zu finden.
  • Der GPS-Satellit kostet ein Raketentriebwerk, zwei Superlegierungen und einen Mikrochip-Kompass. Die Superlegierungen und das Triebwerk kannst Du an der Erweiterten Herstellungsstation herstellen oder in Kisten finden.
  • Den Satelliten kannst Du im Baumenü der Raketenstartplattform bauen. Drücke anschließend auf den roten Knopf und befördere sie ins All.
  • Platziere nun die Bildschirm-Karte an eine passende Stelle in Deiner Basis. Sie zeigt Dir daraufhin ein Bild aus der Umgebung, sobald Du mit ihr interagierst.
  • Du kannst weitere Bildschirm-Karten an beliebigen Orten platzieren, ohne noch einen Satelliten in den Orbit zu schießen.
Der GPS-Satellit in Planet Crafter
Der GPS-Satellit überträgt ein Livebild auf Deine Karte.

Gibt es Cheats oder Trainer zu Planet Crafter? 

Für Planet Crafter gibt es keine Cheatcodes im klassischen Sinne – wohl aber einen Trainer von WeMod. Dabei handelt es sich ein Drittprogramm, das nicht vom Entwickler des Spiels stammt. WeMod ist ein etablierter Anbieter, der in der Szene bekannt ist und auch auf Trustpilot hervorragende Bewertungen genießt. 

Der Trainer ist grundsätzlich kostenlos, solange Du die Cheats über Shortcuts nutzt. Möchtest Du diese manuell einschalten, wird ein Premium-Abo fällig. Der Trainer bietet Dir sieben Cheats, die Du im Spiel beliebig ausprobieren kannst.

  • Dauerhaft maximale Gesundheit
  • Unbegrenzter Sauerstoff
  • Schnelle Laufgeschwindigkeit
  • Flugmodus
  • Du kannst Bauten ohne Ressourcen überall platzieren
  • Herstellen ohne Ressourcen
  • Unbegrenzter Durst

Wozu sind die Fusionsreaktoren gut?

Obwohl es logisch wäre, dass Du die Fusionsreaktoren für die Erzeugung von Energie nutzen kannst, haben sie in Planet Crafter einen anderen Zweck: Sie öffnen Türen im Schiffswrack. Du erhältst dadurch Zugang zu bisher verschlossenen Bereichen des Wracks.

Um einen Fusionsreaktor zu nutzen, benötigst Du eine Kernfusionsbrennstoffzelle. Diese schaltest Du durch Fortschritt beim Terraforming frei, sobald Du einen Wert von 578,56 GTi erreichst. 

Wo finde ich Fusionsreaktoren?

Beide Fusionsreaktoren befinden sich in Wrackteilen des ehemaligen Raumschiffs. Wir zeigen im Folgenden die Koordinaten der Eingänge – die Reaktoren befinden sich tief in den Wrackteilen. Du wirst also etwas suchen müssen. Bei folgenden Koordinaten wirst Du fündig:

  • Eingang des Wracks: 324:149:981
    • Koordinaten des Fusionsreaktors: 228:140:1059
  • Eingang des Wracks: 1571:83:-599
    • Koordinaten des Fusionsreaktors: 1636:63:-652
Ein Fusionsreaktor in Planet Crafter
Die Fusionsreaktoren legen neue Bereiche in den Wrackteilen frei.

Nahrung selber herstellen: Der Nahrungszüchter macht es möglich

Zu Beginn von Planet Crafter bist Du auf Weltraumnahrung angewiesen, die Du in den Kisten in der Umgebung findest. Nach einiger Zeit auf dem neuen Planeten kannst Du einen Nahrungszüchter bauen und in diesem Gemüse anpflanzen. Du schaltest das Gerät frei, sobald Du 12,00 ppt Sauerstoff produziert hast. 

Jeder Nahrungszüchter verbraucht 15 Energie pro Sekunde und bietet Platz für je eine Gemüsesorte. Du kannst also in jedem Gerät ein Samenpaket züchten. Die Baukosten sind dabei ziemlich niedrig, Du benötigst je 1x:

  • Aluminium
  • Eisen
  • Wasserflasche

Wie funktionieren Nahrungszüchter?

Damit Du Gemüse anpflanzen kannst, benötigst Du Samen. Wo Du diese findest, erklären wir weiter unten. Hast Du einen Nahrungszüchter gebaut, kannst Du das Menü des Geräts mit einem Linksklick öffnen. Hier findest Du je einen Inventarplatz für ein Samenpäckchen. Hast Du die Samen ins Gerät gelegt, kannst Du das Samenpaket erst entfernen, sobald das Gemüse gewachsen ist und Du es geerntet hast.

Ein T2 Nahrungszüchter in Planet Crafter
Im T2 Nahrungszüchter wachsen Pflanzen deutlich schneller als in der T1-Version.

Wo finde ich Samen und welche gibt es?

Die Päckchen mit den Samen findest Du in blauen und goldenen Kisten. Sie stehen vor allem in Wrackteilen. Gelegentlich gibt es die blauen oder goldenen Kisten auch in der offenen Welt. Samen, die Du in den Nahrungszüchter legen kannst, haben ein gelbes Tütchen-Symbol. Folgende gibt es:

  • Auberginensamen
    • Auberginen stellen 25 Gesundheit wieder her. Du benötigst sie aber auch für den Bau von Geräten wie dem T1 Algengenerator oder für die Herstellung von Dünger.
  • Bohnensamen
    • Bohnen sind besonders effektiv und stellen 60 Gesundheit wieder her. 
  • Kürbiskerne
    • Mit einem Kürbis regenerierst Du 40 Lebenspunkte. 
  • Pilzsamen
    • Pilze stellen 35 Gesundheit wieder her, sind als Nahrungsmittel aber eigentlich zu wertvoll. Du stellst mit ihnen unter anderem Biokunststoff-Klumpen her. Diese sind wiederum Teil von einigen wichtigen Gebäuden wie dem Seewassersammler oder dem T2 Algengenerator.

Darüber hinaus gibt es weitere Samen und Pflanzen, die Du aber nicht in den Nahrungszüchter legen kannst. Sie finden nur Platz im Vegetube oder im Blumen-Streuer und sind vor allem für die Produktion von Sauerstoff da:

  • Goldener Samen
  • Lirmasamen
  • Nulnasamen
  • Ormeapflanze
  • Pesterasamen
  • Shangasamen
  • Tuskasamen
  • Volnuspflanze

Terraforming-Index: Diese Stufen gibt es

Zum aktuellen Zeitpunkt kannst Du nur bis zur Terraforming-Stufe Insekten gelangen. Da sich Planet Crafter noch im Early Access und somit in der Entwicklung befindet, werden die Entwickler in naher Zukunft weitere Stufen ins Spiel bringen.

Die Fortschrittsanzeige gibt Aufschluss über die aktuelle und die kommende Terraforming-Stufe
Bis Du die ersten Insekten auf Deinem Planeten begrüßen darfst, ist es ein langer Weg.
  • Unfruchtbar – die Grundstufe
  • Blauer Himmel: ab 175,00 kTi
  • Wolken: ab 350,00 kTi
  • Regen: ab 875,00 kTi
  • Flüssiges Wasser: ab 3,00 MTi
  • Seen: ab 50,00 MTI
  • Moos: ab 200,00 MTi
  • Kräuter: ab 800,00 MTi
  • Bäume: ab 1,00 GTi
  • Insekten: ab 578,56 GTi
  • unbekannt

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